Zum Unfall war es gegen 14 Uhr gekommen. Das Ultraleichtflugzeug sollte zu seinem Jungfernflug starten. Doch dazu sollte es nicht kommen. Auf der Startbahn und bereits ordentlich in Fahrt soll der Pilot ersten Angaben zufolge zu früh das Fahrwerk eingefahren haben. In der Folge kippte das zweisitzige Kleinflugzeug vom Typ VL3 aus tschechischer Konstruktion mit der Nase nach vorne. Der Propeller krachte auf die Startbahn und brach. Das Ultraleichtflugzeug rutschte noch einige Meter weiter und blieb dann auf der Start- und Landebahn liegen.<BR /><BR />Sofort rückten die Retter der Berufsfeuerwehr an, die am Bozner Flugplatz stationiert sind. Glücklicherweise waren die beiden Insassen – es soll sich um italienische Staatsbürger, aber nicht um Südtiroler handeln – bei dem Zwischenfall unverletzt geblieben. Sie konnten das Fluggerät aus eigener Kraft verlassen.<BR /><BR />Wie es genau zu dem Unfall gekommen ist, ist nun wohl Inhalt von Ermittlungen der Behörde für die zivile Luftfahrt (ENAC). In der Folge des Unfalles musste die Start- und Landebahn für kurze Zeit gesperrt werden, bis das beschädigte Ultraleichtflugzeug entfernt worden war. Flugausfälle gab es deswegen aber keine.